Gefühlt hörengesagt

Verargumentierung selektiver Wahrnehmung

Ich bin mir ziemlich sicher, dass betiteltes Phänomen bei den meisten Menschen regelmäßig auftritt. Und damit habe ich bereits einen Beweis dafür geliefert, dass es bei mir auftritt.

Es ist dieses Gefühl, etwas zu wissen oder eine Information zu haben, ohne den Ursprung genau betiteln zu können. Man hat es halt schon mal irgendwo gelesen, gesehen, gehört, es ist eben so ein Gefühl oder doch total logisch.

Z.B. habe ich ja nichts gegen Ausländer, aber sind es nicht meistens die nicht-Deutschen, die sich schlecht benehmen, stinken und ALDI besetzen?
Ich kann mir diese Frage selbst nicht beantworten, gebe das aber nur hier zu, weil ich weiß, dass es nur so ein Gefühl ist, das mit ja antwortet und wahrscheinlich nichts weiter, dass mir eben diejenigen, die sich aufgrund ihrer Kultur, Herkunft oder sonstigem einfach leicht anders verhalten als der Deutsche, grundsätzlich eher auffallen. Und damit natürlich sowohl die normalen als auch die asozialen Exemplare. Währenddessen blende ich den Deutschen, ob lieb oder Dieb, automatisch aus Gewohnheit aus oder halte die deutschen Deppen vielleicht sogar für Ausländer, wenn sie ihre durch Sprachprobleme und Dialekte diverser Immigranten geprägte Ghetto-Sprache lautstark zum Ausdruck bringen.

Auf die Idee dieses Blogeintrags kam ich eigentlich, als mir einfiel, dass ich hier schon länger nichts mehr gebloggt habe. Der folgende Gedanke war, dass ich da ja nicht alleine sei, denn etliche Blogger machten ja einfach mal ein Blog auf, um ein Blog zu haben, weil das eben in ist, schrieben eine Hand voll Beiträge und ließen ihr Blog dann in Vergessenheit geraten.
Ist das so? Woher habe ich diese Information? Und genau diese Frage führte mich zum Thema.
Ich meine, Holger Klein habe mal in einem seiner Podcasts ebendiese gefühlt hörengesagte Information scherzhaft anekdiert. Aber selbst wenn Holger Klein es gesagt hat, ist das ja noch kein bringbarer Beweis. Ggf. hat er Personen im Bekanntenkreis, die sich entsprechend verhalten oder aber es ist einfach nur eine zufällige Übereinstimmung unserer Wahrnehmung.

Das eigentlich phänomenale ist, dass ich merke, dass gefühlt hörengesagte Informationen einen extrem starken Einfluss auf meine Entscheidungen haben, obwohl sie eigentlich keine rationale Basis haben. Vielleicht ist es menschlich, seine eigene selektive Wahrnehmung als wichtigste und nahezu unabstreitbare Informationsquelle zu nutzen.

Achtet doch vielleicht auch mal darauf, wenn ihr das nächste Mal etwas von euch gebt oder eine Entscheidung trefft. Fragt euch mal nach dem Warum und findet heraus, ob eure Gründe vielleicht nur auf gefühlt hörengesagten Informationen beruhen.

Virtuelle Hemmschwellen

Warum ich Nicknamen wichtig finde

Am Anfang war es halt einfach so ein Gefühl. Nun versuche ich mal, Argumente und Gründe für freie Nicknamen im Internet zu finden.

Warum nennen wir uns nicht einfach alle überall so, wie wir eben heißen?

Heute würde man mit dem Stichwort Datenschutz argumentieren und das Thema wäre beendet. Aber auch damals, als die meisten Internetnutzer nach einem Geräuschesalat aus kaputtem Funkgerät, gestörtem Radiosignal und Mc-Donald’s-Pommes-sind-fertig-Pieper noch von einer synthetischen Frauenstimme mit „Willkommen, Sie haben Post“ begrüßt wurden, dachte man sich Nicknamen aus, um an der aufregenden Welt des AOL Chats teilzunehmen. Eine erste Hürde für einen vollen Klarnamen, den man mit Fachsprech auch als Orthonym bezeichnen kann, war vielleicht die Tatsache, dass Leerzeichen in Nicknamen in der Regel nicht erlaubt waren. Die Haupthürde für die Verwendung des Vornamens alleine war wohl, dass dieser nicht unbedingt in einem großen Personenkreis einzigartig war.

Wenn Du Dir Deinen Namen selbst aussuchen könntest…

Wie viele Kinder gibt es eigentlich, die ihren Namen toll finden? Wahrscheinlich genug, um diese Einleitung unprofessionell erscheinen zu lassen. Ich zumindest, beeinflusst von anno dazumal kursierenden Nachmittagsanimes wie Pokémon oder Dragon Ball Z oder gerne auch dem ein oder anderen populären Disney-Kinofilm wollte irgendwie heißen, nur nicht so, wie meine Mutter mit genannt hatte. Man ist als Kind ja wohl nicht Thorben oder Marcel, Anne oder Betty, sondern Superman, Hercules, Barbie oder Lara Croft.
Wenn man dann also seine Eltern ausreichend genervt hat, weil man auch von der AOL-Frau mit „Willkommen, Sie haben Post“ begrüßt werden will und diese einem einen eigenen Account anlegen und dafür einen Benutzernamen erfragen, sagt man eben auch nicht Lukas, Peter, Hilde oder Nina, sondern Pikachu, Son Goku, Catwoman oder Arielle. Später ist man dann enttäuscht darüber, dass die Frau nie „Sie haben Post“ sagt, weil man eben keine Post bekommt – von wem denn auch? Internet ist ja jetzt erst Neuland geworden. Vor zehn Jahren war es noch eine Scheibe und von Gott in sieben Tagen erschaffen worden. Aber eigentlich ist das ein ganz anderes Thema.

A running System touches itself not.

„Arschloch!“ – Als Karsten würde man das dem Lehrer nicht ins Gesicht sagen, aber als YuGiOh1990 ist das schnell an PeterMaffay274 geschickt. Damals wäre das natürlich noch Grund für einen AOL-, also Internet-weiten Ausschluss gewesen, aber heute sollte man nicht jedes digitale Wort auf die Goldwaage legen – schon gar nicht von anonymen Benutzern.
Das mit den Nicknamen hat sich also irgendwie etabliert. Und das reicht als Grund, Nicknamen zu verwenden. Denn wer das nicht tut, ist nicht mehr anonym unter Anonymen und das ist eine Schwachstelle. Dann kann der YuGiOh1990 seinem Lehrer Peter_Mueller nämlich Arschloch schreiben, ohne dass der weiß, dass es von Karsten kommt. Umgekehrt wüsste Karsten alias YuGiOh1990 aber, dass es sein Lehrer war, der ihm darauf mit „Selber!“ geantwortet hat.

Hentai, Ponies und sperrige Gegenstände in Körperöffnungen

Darauf steht vielleicht der ein oder andere, will aber nicht, dass das jeder weiß. Warum eigentlich nicht? Meine Theorie dazu ist, dass wir von Natur aus intolerant sind. Aber selbst, wenn wir Fetische mit anderen teilen und diese aus Angst vor Intoleranz geheimhalten, werden wir diese anderen, wenn sie damit offener umgehen sollten, damit angreifen. Zum einen, um uns selbst hinter unserer damit aufgebauten vorgetäuschten gegenteiligen Haltung zu verstecken, zum anderen aus Neid darauf, dass der andere damit so offen umgeht bzw. umgehen kann, wir uns das aber nicht trauen.
Weil wir von Natur aus so sind, ist es halt normal. Und Normalität prägt die Gesellschaft. Und wer ein angenehmes Leben haben möchte und von möglichst vielen akzeptiert und normal behandelt werden will, muss sich in die Gesellschaft eingliedern und diese Normalität somit übernehmen. Dazu gehört dann auch, sich von solchen Exoten deutlich abzugrenzen – auch, wenn man selbst eigentlich ein Exot ist.

Physical Life Vergleich

Ausgehend von einem Chat mit ein paar hundert aktiven Benutzern könnte man das folgende Beispiel betrachten, um zu verstehen, warum man einen Nicknamen verwenden möchte.
Man stelle sich vor, in seinem Dorf oder in seiner Stadt fände ein Fest oder sowas statt. Alle möglichen Lokalen und auch Auswärtige sind da und tummeln sich, darunter Leute, die man gut leiden kann, welche, denen man am liebsten aus dem Weg ginge und natürlich auch viele, die man gar nicht kennt. Würde man nun wollen, dass ausnahmslos alle auf diesem Fest wüssten, dass man da ist und dazu noch, wo man gerade da ist, damit sie einen ansprechen können? Wer das jetzt mit ja beantwortet, der soll ruhig orthonym durchs Internet flanieren und irgendwann mal die Nazis aus der Nachbarschaft vor der Tür stehen haben, weil er sie auf Twitter getrollt hat oder in jüdischen Foren unterwegs war. Ich persönlich würde das nicht wollen und das, obwohl mich sowieso keiner kennt und alle anderen eh wissen, dass ich Ponies mag.

Schutz der Identität

Jeder hat nur eine echte Identität. Wenn man nicht aufpasst, kann man sich diese schnell versauen und sich das Leben zur Hölle machen lassen von den intoleranten Spacken, die überall rumlaufen und ihre Triebe nicht im Griff haben. Im Internet kann man belibig viele Identitäten haben und damit machen, was man will. Wenn eine davon verpöhnt ist, sucht man sich eben eine andere.
Wer nun argumentiert, er habe nichts zu verbergen, der sei daran erinnert, dass die Fakten nicht immer das sind, was zählt, sondern viel mehr die Informationen, die sich verbreiten und geglaubt werden. Wenn ein viel gelesenes Medium über jemanden berichtet, er tue irgendwelche verachteten Dinge, z.B. rohe Eier in Briefkästen werfen, kann derjenige seinen Kasten schon mal mit Watte auslegen, um die Sauerei in Grenzen zu halten, wenn verärgerte Nachbarn mit Rührei in der Zeitung Rache üben. Auch wenn er nie etwas damit zu tun gehabt hätte, würden die Leute es glauben und er würde es schwer haben, diese Falschinformation wieder aus der Welt zu schaffen.

Fazit

Facebook ist scheiße und Klarnamenszwang ist so empfehlenswert wie Wrestling in der Schwangerschaft.

Ab in den eiskalten Mainstream

Warum ihr nicht mitmachen solltet

#ALSIceBucketChallenge – unter diesem Hashtag kippen sich seit einem gefühlten Jahr Menschen einen Eimer mit Eiswasser über den Kopf, filmen das und laden es, i.d.R. bei YouTube, hoch. Es wird immer schwerer, Menschen zu finden, die davon noch nicht gehört haben.

Das Phänomen, bei dem Menschen dumm einem Trend folgen, dessen positive oder negative Effekte auf ihr persönliches Leben sie vollkommen ignorieren, ist kein neues. Dass der Trend der Mehrheit nicht zwangläufig kein schlechter sein muss, wissen gerade wir Deutschen eigentlich gut genug. Aber hier geht es ja um eine seltene und grausame Krankheit, ALS, und damit tut man das ja für den guten Zweck.

Ist das so?
Der Verein Ärzte gegen Tierversuche e.V. hat kürzlich eine Stellungnahme veröffentlicht, in der unter Angabe verschiedener Quellen zusammengefasst wird, dass die Spendengelder der ALS IceBucketChallenge überwiedend der amerikanischen ALS Association zufließen, die damit vor allem Tierversuche finanziert, die nachweislich minimalen bis keinen Fortschritt im Kampf gegen ALS gebracht haben und voraussichtlich auch nicht bringen werden.
Beispielsweise würden bei Mäusen durch Genmanipulation Symptome herbeigeführt, die denen der ALS-Kranken ähneln. Dann würde ihr Kopf aufgebohrt und die zu testenden Wirkstoffe injiziert. Die Mäuse, die das Pech haben, noch nicht vor den Qualen gestorben zu sein, würden nach dem Versuch getötet.

Tierversuche zum Wohe der Menschheit. Dafür. Lieber die Maus als das Nachbarskind.
Der amerikanischen Arzneimittelbehörde FDA zufolge hätten sich jedoch bereits 92% aller bei Tieren wirksamen Stoffe als unwirksam oder schädlich beim Menschen erwiesen. Das eine anwendbare Mittel, das bei der Forschung bereits herausgekommen sei, wirke nicht wirklich.

Die halbe Welt spendet gerade Unsummen an unseriöse Forschungsarbeit, geblendet vom angeblich guten Zweck. Nebenbei macht sich die Nation im Internet unsterblich zum Vollobst. Wenn die hübsche Blonde mit dem ansehnlichen Körper die Ice Bucket Challenge macht, macht sie sich dabei natürlich alles andere als lächerlich. Aber es gibt genug Menschen, deren Äußeres in unserer Gesellschaft nur zur Belustigung missbraucht wird.
Und die werden auf den Tag, an dem sie ihr Ice Bucket Challenge Video hochgeladen haben, nicht immer freudig zurückblicken.

Ich bin mal gespannt, wie sich Wirtschaft und Politik verändern, wenn bei der Skyscraper Jump Challenge gegen Kindervergewaltigung nächstes Jahr 40% der deutschen Bevölkerung tödlich verunglücken. Jetzt wird der Leser noch kopfschüttelnd schmunzeln, aber das hätte er auch getan, wenn ich ihm vor ein paar Wochen erzählt hätte, dass sich millionen von Menschen demnächst einen Eimer Eiswasser über den Kopf schütten und ein Video davon ins Internet stellen.
Wie könnte man denn bitte nicht bei der Skyscraper Jump Challenge mitmachen? Seid ihr etwa für die Vergewaltigung von Kindern?

Eigene Klingeltöne unter Windows Phone 7

Meine Mutter hat seit Kurzem ein Nokia Lumia 800, auf dem Windows Phone 7 läuft. Worauf das hinausläuft, kann sich jeder meiner Generation, der Verwandte hat, die die neue Welt der Technik ausprobieren, vorstellen. Wenn irgendwas ist, sind Sohn bzw. Tochter der präferierte Kundensupport. (Anmerkung: Ich bin der Sohn meiner Mutter.)

Sie wollte sich also einen eigenen Klingelton auf dem Smartphone einrichten und scheiterte an Versuchen, das über das Klingeltonmenü oder die Mediengallerie zu tun. Ich selbst habe ein Android Smartphone und hatte daher keinerlei Erfahrungen mit Windows Phone 7 geschweige denn Ahnung, wie man einen eigenen Klingelton einrichtet. Letztenendes versuchte ich es auf die gleiche Weise wie sie, denn das schien die intuitive Lösung und Windows steht ja bekanntlicherweise für uneingeschränkte Benutzerfreundlichkeit.

Ich hatte mir in der Vergangenheit auch eigene Klingeltöne auf meinem Android eingerichtet und dort war ein wenig Know-How nötig gewesen. Man muss eine Verzeichnisstruktur anlegen, die in etwa so aussieht: DCIM/media/audio/ringtones. In den ringtones-Ordner kann man dann Audiodateien kopieren, die man gerne als Klingelton verwenden können möchte. Diese sind dann in der normalen Klingeltonauswahl verfügbar.

Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für eigene Klingeltöne unter Android (meine Version ist zurzeit Gingerbread 2.3.6) sähe also in etwa wie folgt aus:

  1. Smartphone an den PC anschließen
  2. USB-Zugriff auf das Smartphone freigeben/aktivieren
  3. mit dem PC die Verzeichnisstruktur DCIM/media/audio/ringtones anlegen
  4. in den zuletzt erstellten ringtones-Ordner die gewünschten Audiodateien kopieren
  5. USB-Zugriff und -Verbindung trennen
  6. auf dem Smartphone über das übliche Menü den Klingelton auswählen

Nun die Vorgehensweise für ein Windows Phone 7:

  1. Zune auf dem PC herunterladen und installieren
  2. mit einem Audiobearbeitungsprogramm (z.B. Audacity) den/die Audiodateien zurechtschneiden bzw. konvertieren, sodass
    • sie nicht länger als 39 Sekunden sind
    • sie nicht größer als ein MB sind
    • sie im MP3- oder WMA-Format vorliegen
  3. die Audiodateien in die Zune-Sammlung schieben/kopieren (falls noch nicht vorhanden)
  4. das Genre der Audiodateien in "Ringtone" ändern (z.B. durch Rechtsklick > Bearbeiten in Zune)
  5. Smartphone an den PC anschließen
  6. Audiodateien in Zune auf das Smartphone ziehen/schieben
  7. Smartphone vom PC trennen
  8. Klingelton im regulären Menü auswählen

Ich muss sagen, es macht ggf. Sinn, die Audiodateien etwas zu schneiden, damit der richtige Teil als Klingelton abgespielt wird, aber Benutzerfreundlichkeit sieht anders aus. Während man für Android ein paar Verzeichnisse anlegen muss, was die meisten wohl hinkriegen, muss der Windows Phone 7 Benutzer mindestens zwei Anwendungen installieren und sich in diesen zurechtfinden.

Ich möchte mich zum Schluss noch entlasten. Ich hätte es natürlich nicht zugelassen, dass meine Mutter sich ein Windows Phone 7 kauft – mittlerweile kenne ich dafür ja sogar ein paar Gründe. Sie hat es aber von ihrer Schwester vermacht bekommen und ihr altes Handy hat den Löffel abgegeben und naja – einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul und wenn man noch irgendwo ‘ne unliebliche Kuh hat, die Milch gibt, dann kauft man sich doch keine neue, sondern fragt seinen Netzbetreiber lieber nach einer passenden SIM-Karte.

Universalhoroskop KW 19 2014

Die kommende Woche steht ganz im Zeichen des Stiers. Vor allem die nicht-Stiere werden jedoch förmlich mit Glück überschüttet. Der Rest hingegen sollte lieber im Bett bleiben. Ihr persönliche Lotto-Glückszahl ist die 83. Matrix-Fehler wird es zuhauf geben, aber diese kann ich zum Schutz der Menschheit leider nicht erläutern. In der Schule, auf der Arbeit bzw. im Studium wird es heiß hergehen. Lassen Sie sich aber von dem Streß nicht unterkriegen und greifen Sie ja nicht zur Flasche. Dann lieber die Woche krankschreiben lassen. Doch keine Panik – das nächste Wochenende wird komme. Und zwar wenn Sie diesen Beitrag lesen in weniger als 159 Stunden. Am Donnerstag wird Ihnen ein Problem in die Quere kommen, welches Sie mithilfe einer Banane lösen können werden.

Universalhoroskop KW 18 2014

Kalenderwoche 18 wird für Sie ganz schön krass. Am Anfang wird Montag sein – kein guter Tag, wissen alle, die da arbeiten müssen. Hier und da könnte es Regen geben, nehmen Sie also auf jeden Fall einen Regenschirm mit. Schauen Sie am Mittwoch lieber mehrmals, bevor Sie die Straße überqueren, denn es werden Kraftfahrzeuge unterwegs sein.

Aufgrund eines Fehlers in der Matrix kann es passieren, dass, wenn Sie um 17:43:11.837 Uhr CEST beim Aussteigen aus einem Bus der Linie 47, dessen Kennzeichen mit einem A, B oder M beginnt, den rechten Fuß mit einer Geschwindigkeit von 0,32178 m/s auf die unterste Trittstufe stellen und dabei innerhalb von den folgenden drei Sekunden die Bibel rückwärts aufsagen und dabei jedes a durch ein x ersetzen, 462.384.548 weiße Teller im Umkreis von 427.543 km die Gravitationsrichtung verwechseln und demnach mit Ach und Krach an Zimmerdecken zerschellen oder, falls keine Decke vorhanden, in der Erdatmosphäre verglühen.

Passen Sie am Wochenende, vor allem Freitag bis Sonntag, auf, dass Sie keinen Sonnenbrand bekommen. Die Sonne wird vermehrt zwischen 8 und 20 Uhr scheinen. Generell sollten Sie das mit dem Glücksspiel lassen in der Kalenderwoche 18. Falls Sie vorhaben, das mit den Tellern auszuprobieren, besorgen Sie sich vorher eine gute Haftpflichtversicherung, denn die NSA weiß, dass Sie das hier gelesen haben und kann eins und eins zusammenzählen.

Das Universalwochenhoroskop für alle Sternzeichen

Hey alle,

ich habe seit einiger Zeit (ca. 5 Minuten) einen ziemlich guten Draht zum Geister-Jenseits-Fideralala. Wie das genau funktioniert, erzähl’ ich vielleicht irgendwann mal, aber bis dahin soll die Methode erstmal geheim bleiben.

Auf jeden Fall wissen diese Milchnebelviecher ‘ne ganze Menge – quasi alles – über jeden und so. Glaubt ihr mir nicht? Dann hier ein paar Fakten, die euch überzeugen werden:

  • ihr werdet nächstes Jahr ein Jahr älter werden
  • jetzt überlegt ihr gerade, wie alt ihr eigentlich seid
  • ihr empfindet Sonnenlicht als warm oder gar heiß
  • falls ihr ein Auto habt und damit fahrt, werdet ihr demnächst tanken müssen
  • wenn ihr auf die Uhr geschaut habt, werdet ihr jetzt feststellen, dass es kurz nach eben ist

Wen das nicht überzeugt hat, der/die ist eben dumm. Sorry, aber echt mal…

Wie dem auch sei werdet ihr in Zukunft – kleiner Tipp aus der Schattenwelt: die Zukunft wird kommen – exklusiv hier kostenfrei universelle Wochenhoroskope vorfinden. Die stimmen für jedes Sternzeichen. Warum das so ist, kann ich euch nicht erklären und warum ich das nicht kann, kann ich euch auch nicht erklären, weil dazu hätte ich euch bereits erzählen müssen, wie ich Kontakt zur Welt der Schemen aufnehme. Glaubt’s mir einfach. Denkt an die überzeugenden Argumente oben.

Wichtig ist, dass nicht immer alles hundertprozentig stimmen kann, aber ich kann euch versichern, dass es das trotzdem wird. Ihr werdet sehen und ich habe Nachricht erhalten, dass die meisten von euch sehen können und das ist ja nun auch wieder ein Beweis, dass ich Recht habe.

Langer Text mit viel Sinn – ihr lest von mir.

Datei ohne Namen

Windows 7 und Dateinamen, die mit einem Punkt beginnen

Wer auf Windows 7 schon einmal zwei drei Schritte tiefer in die technischen Höhlen von Anwendungen wie Minecraft oder dem HTTPD von Apache gegangen ist, der/die kennt vielleicht den Tick Windows’, Dateinamen wie .minecraft oder .htaccess nicht zuzulassen. Ich weiß nicht, wie die gängige Lösung dieses Problems aussieht, bin jedoch vor einiger Zeit zufällig auf einen sehr einfachen Workaround gestoßen.

Und zwar hat Windows die Angewohnheit, bei neuen Dateinamen, die auf einen Punkt enden, diesen einfach zu entfernen. Im Klartext heißt das, wenn man eine Datei z.B. peng. nennen möchte, wird sich Windows nicht beschweren, sondern die Datei einfach peng nennen. Diese Eigenart kann man ausnutzen, um Dateinamen mit einem Punkt beginnen zu lassen. Nennt man die Datei nun z.B. .knall., wird Windows sie ohne Beschwerden .knall nennen. Analog funktioniert das auch mit .minecraft. und .htaccess..

Anscheinend prüft Windows zuerst, ob der Teil des Dateinamens vor dem letzten Punkt nicht leer ist und danach erst, ob hinter dem letzten Punkt nichts mehr kommt. Für Windows besteht ein Dateiname wohl immer aus einem Namensteil und einer Endung. Während der Namensteil vorhanden sein muss, darf die Endung auch fehlen (also gar kein Punkt im Namen), aber nicht leer sein (also nichts mehr nach dem letzten Punkt).

Auf UNIX-Systemen, z.B. Linux, bewirkt ein Punkt an der ersten Stelle eines Dateinamens, dass diese Datei versteckt wird, also in der Regel nur auf expliziten Wunsch angezeigt wird. Viele Anwendungen haben dort die Angewohnheit, benutzerspezifische Daten in Verzeichnissen, die mit einem Punkt beginnen, im Heimverzeichnis des Benutzers abzulegen. Das Heimverzeichnis entspricht etwa den eigenen Dateien unter Windows. Auf Windows hat sich das AppData-Verzeichnis in den eigenen Dateien als Lager anwendungsspezifischer Dateien etabliert. Für die, die Minecraft schon auf verschiedenen Plattformen gespielt haben, z.B. Ubuntu und Windows 7, ist das wohl nichts neues. Windows kann auch Dateien verstecken – allerdings ist das dort über das Eigenschaften-Menü als Dateiattribut einstellbar und somit unabhängig vom Dateinamen.

If you’re still breathing, you’re the lucky ones

Daughter – Youth

Shadows settle on the place that you left,
our minds are troubled by the emptiness,
destroy the middle, it’s a waste of time,
from the perfect start to the finish line.

And if you’re still breathing, you’re the lucky ones,
’cause most of us are heaving through corrupted lungs,
setting fire to our insides for fun,
collecting names of the lovers that went wrong,
the lovers that went wrong.

We are the reckless, we are the wild youth,
chasing visions of our futures,
one day we’ll reveal the truth,
that one will die before he gets there.

And if you’re still bleeding, you’re the lucky ones,
’cause most of our feelings, they are dead and they are gone,
we’re setting fire to our insides for fun,
collecting pictures from the flood that wrecked our home,
it was a flood that wrecked this home.

And you caused it.
And you caused it.
And you caused it.

Well, I’ve lost it all, I’m just a silhouette,
a lifeless face that you’ll soon forget
and my eyes are damp from the words you left,
ringing in my head, when you broke my chest,
ringing in my head, when you broke my chest.

And if you’re in love, then you are the lucky one,
’cause most of us are bitter over someone,
setting fire to our insides for fun,
to distract our hearts from ever missing them,
but I’m forever missing him.

And you caused it.
And you caused it.
And you caused it.

Elena Veronica Tonra, Igor Alexandre Haefeli


Gefunden habe ich diesen Titel als Drum’n’Bass-Bootleg, der in DJ Mighty ;)s Vol. 52 – Love finds me – vorkommt.

Als alten Liquid-Drum’n’Bass-Fanboy konnte mich dieser Bootleg von seiner Qualität überzeugen. Die Vocals machten mich dann neugierig und führten mich zum oben gezeigten Original.

Wie bei vielen Songs ist auch der Text dieses sehr emotional, handelt von Liebe und Pipapo und prallt daher natürlich an uns jungen feschen coolen Kids ab, aber der/die von uns, dem/der Genre und Klang insgeheim nicht missfällt, wird merken, dass es um ihn/sie geht. Um uns.

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